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タイトル: Das "Positive" und das "Negative" in der Schönheit : Winckelmann und Schelling über das Verhältnis der bildenden Kunst zur Natur
著者: Otabe, Tanehisa
著者(別言語): 小田部, 胤久
発行日: 2001年3月24日
出版者: Faculty of Letters, the University of Tokyo
掲載誌情報: JTLA : Journal of the Faculty of Letters, the University of Tokyo, Aesthetics. 25, 2001.3.24, pp. 1-9
抄録: Wenn man Schellings ästhetische Theorie über die bildende Kunst liest, bemerkt man sofort, dass Schelling viel Rühmens von Winckelmann macht: "ich [halte] es für ganz unmöglich, in den Teilen der Kunst, von welchen er [sc. Winckelmann] gehandelt hat, höhere Prinzipien erreichen zu wollen" (V, 611). Im Folgenden soll betrachtet werden, was für einen Einfluss Winckelmanns Kunsttheorie auf Schellings Philosophie der Kunst - vor allem seine Münchner Rede Über das Verhältnis der bildenden Kunste zu der Natur von 1807 - ausübte. Im 1. Abschnitt erkläre ich, warum Schelling sowohl die Lehre der Nachahmung der Natur als auch diejenige der Nachahmung der "Alten", die im 18. Jahrhundert noch herrschend waren, ablehnt. Er widerspricht Winckelmanns These in seinen Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst von 1755, dass die modernen Künstler die Werke der klassischen Griechen nachahmen sollen. Schelling behauptet, den Lehren der Nachahmung der Natur und derjenigen der "Alten" liege die Voraussetzung zugrunde, dass die Natur tot und nur formal sei. Die formale Naturauffassung verursachte die bisherige formalistische Ästhetik. Im 2. Abschnitt erörtere ich, wie Schelling den Formalismus der Ästhetik überwindet. Der formalen Naturauffassung, die er als negativ charakterisiert, setzt er dis positive entgegen, der zufolge die Natur nicht tot, sondern lebendig ist, weil sie sich selbst ihre Form gibt. Dadurch, dass die Kunst diese lebendige Natur nachahmt, kann sie sich dem Formalismus entziehen. Im 3. Abschnitt zeige ich, dass, obwohl Schelling Winckelmanns Nachahmungslehre ablehnt, Schellings positive Naturauffassung auf Winckelmanns geschichtlicher Sicht der Kunst beruht. Winckelmanns Kunstgeschichte bietet Schelling nicht nur historische Daten; sie liegt Schellings positiver Natur- und Kunstauffassung zugrunde. Im 4. Abschnitt mache ich klar, dass sich der Einfluss der kunstgeschichtlichen Auffassung Winckelmanns auch in Schellings späterer Philosophie zeigt, die nicht mehr unmittelbar die Kunst behandelt.
URI: http://hdl.handle.net/2261/7144
ISSN: 03862593
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JTLA : Journal of the Faculty of Letters, the University of Tokyo, Aesthetics

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